Die Vorlesung wurde von Herrn Dr. Christof Fink gehalten. Der Fokus lag in der Vorstellung und auch Anwendung der „6 Hüte des Denkens“. Die „6 Hüte des Denkens“, im folgenden einfach als „6 Hüte“ bezeichnet, wurden von Dr. Edward De Bonos entwickelt und sollen folgendes ermöglichen:
- parallel statt kontrovers zu denken
- bis zu 50% Zeit in Meetings zu sparen
- in eine völlig neue Art des Denkens einzutauchen
- lösungsorientiert vorzugehen
- Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich Kreativität entwickeln kann
- Themenstellungen im Team systematisch durchzuführen
Die 6 Hüte sind 6 Denkrichtungen welche durch verschiedene Farben repräsentiert werden. Mit ihrer Hilfe lassen sich z.B. Meetings leicht und effektiv strukturieren. Die 6 Hüte lauten wie folgt:
- Weis – Information
- Hier wird erfasst, welche Informationen man braucht und welche schon vorhanden sind
- Gelb – Vorteile
- Hier werden die positiven Aspekte einer Thematik erfasst, wie Vorteile und Chancen
- Schwarz – Nachteile
- Hier werden Nachteile, Risiken und Gefahren erfasst, dieser Hut bildet das Gegenstück zum gelben Hut
- Grün –Kreativität
- Der Fokus liegt hier auf Kreativität, wie z.B. Alternativen oder Problemlösungen
- Rot – Emotionen
- Dieser Hut repräsentiert die emotionale Seite, das „Bauchgefühl“
- Blau – Hut der Organisation
- Hier hinein fallen z.B. die Tagesordnung aber auch nächste Schritte
Die Hüte wurden nach der Erklärung an verschiedenen Themen getestet. Wichtig ist hierbei besonders der Moderator, da er die Hüte immer im Hinterkopf behalten sollte. Man muss dabei nicht immer alle 6 Hüte abdecken, manchmal können auch 3 Hüte ausreichen.
Die Methode der 6 Hüte stellt sicherlich eine interessante Methode zu Strukturierung dar. Allerdings bin ich der Meinung, daß man dies auch ohne diese Methode schaffen kann, die 6 Hüte stellen kein Allheilmittel dar. Nichtsdestotrotz finde ich, daß es gut ist verschiedene Methoden zu kennen, so kann man für sich persönlich die richtige Methode oder Kombination von Methoden finden.